Innovationskonferenz

Die zweitägige Konferenz am 17. und 18. November 2021 bildete den Höhepunkt des Innovationsforums und diente dem nachhaltigen Aufbau von Kooperationen und F&E-Aktivitäten. In ihr erfolgte die Präsentation des Arbeitsstandes, ersten Schlussfolgerungen und Ergebnissen zur Innovationsstrategie. Durch Fachbeiträge aus Forschungseinrichtungen und Wirtschafts-unternehmen rund um die Innovationsfelder gab es weitere Anregungen für Entwicklungsansätze und Motivation zum Start neuer Projekte und Kooperationen. Begleitend unterstützte die Konferenz, an der insgesamt fast 60 Personen teilnahmen, den Bekanntheitsgrad der Partner und Teilnehmer sowie der Imageentwicklung der Branche über die Region hinaus.

Einladung zur Abschlusskonferenz

Am 17. und 18.11.21 findet unsere Abschlusskonferenz aufgrund der aktuellen Situation online statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Gern senden wir Ihnen die Zugangsdaten. Bitte melden Sie sich per Mail info@holzwertplus.de.

Vertiefung der Innovationsansätze

Innovationsansätze und Ideen für neue Verwendungsmöglichkeiten werden nun genauer betrachtet. Dazu fanden Workshops und fortführende Gespräche mit Unternehmen und Einrichtungen statt.

Ziel ist es, bis Ende des Jahres machbare Lösungsansätze zu fixieren, die in weiterführenden Projekten bearbeitet werden können.

Staatsekretär Weil besucht die Lückenmühle

Im Rahmen der Sommertour des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft besuchte Herr Staatsekretär Weil am 29.07.21 das Sägewerk Lückenmühle. Neben anderen Themen konnten wir ihn über die Ziele und Ideen unseres Innovationsforums als Beitrag zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung informieren.

https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/medienservice/medieninformationen/detailseite/stadtlandzukunft-sommertour-2021-drei-stationen-am-29-juli-2021

Experten verschiedener Branchen treffen sich zu ersten Fachgesprächen

Wie können die Nebenprodukte und Resthölzer der klein- und mittelständigen Sägewerke zu neuen Produkten mit mehr Wertschöpfungsanteil verarbeitet werden? Welche Anforderungen stellen potentielle Anwender?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt von drei Fachgesprächen zu Anwendungsmöglichkeiten in der chemischen Industrie, dem Bauwesen und der Landwirtschaft am 7. Juli in Rudolstadt. Dazu trafen sich Sägewerker, potentielle Anwender und Forschungseinrichtungen.

Beiträge von Vertretern des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoffforschung, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der TU Ilmenau gaben Einblicke in Forschungsthemen und abgeleitete Möglichkeiten. Unter der Leitung von Herrn Dr. Meister für das Thema Chemie sowie Herrn Prof. Dr. Jahreis und Herrn Prof. Dr. Thole von der HNEE für die Themen Bau und Landwirtschaft wurde eine interessante Diskussion geführt.   

Einzelne Innovationsansätze wurden aufgegriffen und interdisziplinär betrachtet. Dazu zählten z.B. Veränderung von reinen Kunststoffen in Bioverbundstoffe/(WPC), Rohprodukte für Fasern (Zellulose) und Harz, Kleb- und Lackstoffe (Lignin), Produktbestandteile aus Holzfasern ebenso wie Dämmstoffe, Verwendung in nichttragenden aber auch in tragenden Bauteilen oder Verwendung in Bodensubstraten und als Einstreu oder Spielzeuge in Ställen.

In bewährt guter Zusammenarbeit hat das Umweltzentrum des Handwerks Rudolstadt mit seinen technischen und räumlichen Möglichkeiten für einen souveränen Ablauf unserer Veranstaltung gesorgt.

Die Ideen der Gesprächsteilnehmer sollen jetzt in Einzelgesprächen vertieft, mögliche Anwendungen geprüft und Pläne für deren zeitnahe oder langfristige Umsetzung entworfen werden.

 

Kick Off des Innovationsforums HolzWERTplus

Am 05.05.2021 fand das Kick Off als Videokonferenz statt. Die Durchführung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum des Handwerks Thüringen. Zahlreichen Teilnehmer aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Forschung und Organisationen waren dabei und zeigten reges Interesse am Thema, darunter Vertreter der FH Erfurt, Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung, Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung und IHK. Branchenübergreifend soll in Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschungseinrichtungen an Lösungen für innovative Produkte aus Restholz, regionalen Lieferketten, der Verbesserung der ökologischen und ökonomischen Bilanz und neuen technologischen Lösungen gearbeitet werden.

Im Aufruf zum Mitmachen in den Arbeitsgruppen und Workshops wurde nochmal verdeutlicht, daß durch Beteiligung an dem Vorhaben für die Unternehmen sowie die gesamte Branche und Region nachhaltige Vorteile generiert werden können.

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